I wanna fly

I wanna fly: Pünktlich zum Wochenende habe ich mal wieder einen Blumengruss für euch. Dieses Mal aber, sondern klein, fein und persönlich in meinem liebsten Trio, den Omaggio Vasen von Kähler.

Die Bilder sind schon vor einer Weile entstanden und da ich mich an ihnen einfach nicht sattsehen kann, dachte ich, ich teile sie nun endlich mal mit euch. Perfekt, um euch ein kleines Update zu geben, was bei mir in den letzten Monaten so los war und natürlich um das wohlverdiente Wochenende einzuläuten.

Immer wieder wurde ich in den letzten Wochen gefragt, was sich denn bei mir so getan hat und wann es endlich mal wieder ein persönliches Update auf dem Blog gibt. Scheint als sei es höchste Zeit, euch mal wieder auf den neusten Stand zu bringen, denn mein Post liegt bereits einige Monate zurück und seit dem hat sich viel getan.

I wanna fly…

Eines vorweg, meinen damaligen Job zu kündigen, war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe. Denn täglich mit Bauchschmerzen zur Arbeit zu gehen, hat noch niemandem gut getan. Und auch wenn ich danach einige Monate finanziell ganz schön zu knapsen hatte, war ich glücklicher denn je. Geld ist eben nicht alles…

Natürlich waren da immer wieder diese fiesen Selbstzweifel. Habe ich die richtige Entscheidung getroffen? Bin ich gut genug, in dem was ich tue, um davon leben zu können? Die Antwort lautet: JA und nochmals JA! Denn solange Du liebst, was Du tust, kann der Weg manchmal noch so steinig und unbequem sein. Am Ende zahlt sich der Mut und die Leidenschaft für etwas aus.

Raus aus der Sicherheit, raus aus der Komfortzone! Das war für mich beruflich gesehen komplettes Neuland. Aber wenn wir mal ehrlich sind, von welcher Sicherheit sprechen wir hier eigentlich? Bietet ein auf ein Jahr befristeter Arbeitsvertrag denn wirklich eine Sicherheit? Oder ist er nicht viel mehr eine tickende Zeitbombe, weil er einen ein Jahr lang unter Druck setzt? Und welche Komfortzone? Ein Job, der keinen Spaß macht? Mit der Bereitschaft auf Überstunden? Nun ja, ich kann euch sagen, es tut so gut diese Art von Sicherheit und Komfortzone hinter sich zu lassen, denn nur so kann etwas neues gedeihen.

Wenn man liebt, was man tut, und darin auch noch ziemlich gut ist, dann spricht sich das schnell rum und so fügt sich irgendwann eines zum anderen. Ich möchte jetzt nichts beschreien, denn ich bin abergläubisch und leider auch oftmals zu skeptisch. Aber wenn sich alles weiter so fügt wie bisher, dann habe ich eines meiner größten Ziele erreicht: Freude an der Arbeit zu haben!

…just fly!


Darüber hinaus bin ich gleich mehreren meiner näher gekommen. Eine angenehme Begleiterscheinung, wenn man liebt was man tut.

  • Mehr Leidenschaft im Arbeitsalltag? Check!
  • Mehr Zeit für mich und die schönen Dinge im Leben? Double Check!
  • Weniger Stress und Grübeln? Noch nicht vollständig erreicht, aber auf dem Weg der Besserung.
  • Mehr Bewegung und vielleicht sogar Sport? Jap, dennoch ausbaufähig.
  • Gesünder und disziplinierter leben? Definitiv, aber Luft nach oben ist immer.
  • Mehr Kreativität? Aber sowas von!
  • Mehr Input für den Kopf? Definitiv, aber Luft nach oben ist immer.
  • Mehr Mut beim Bloggen? Jap, dennoch ausbaufähig.
  • Mehr Lachen? Check, check, check!

 

Natürlich gab es auch weniger schöne Momente seit meiner Entscheidung einen neuen Weg einzuschlagen. Da nimmt man schon mal des Geldes wegen den falschen Auftrag an, der einen direkt daran erinnert, was man nicht mehr machen wollte. Aber auch die Erfahrung muss man wohl einfach machen.

Jetzt, nach gut vier Monaten geht es beruflich voran. Ich schreibe über Dinge, die mich interessieren und die mir Freude bereiten, ich darf kreativ sein, stylen und fotografieren. Ich habe gleich mehrere feste Aufträge, die Abwechslung in den Alltag bringen. Ich stelle mich immer wieder Herausforderungen und lerne neue Menschen kennen, die beeindruckender manchmal nicht sein könnten. (Wer kann schon von sich behaupten eines der letzten Fotoshootings mit Egon Bahr gemacht und diese Persönlichkeit etwas kennengelernt zu haben?) Und vor allem habe ich Lebensqualität, weil ich nicht 40 Stunden und mehr an einen Schreibtisch gefesselt bin, an dem ich nicht sitzen will.

Und obendrein habe ich noch Zeit für meinen Blog, der mir in diesem einen Jahr so unglaublich wichtig geworden ist. Mein eigenes Outlet für meine Gedanken und meine Kreativität, das mir so viele Möglichkeiten bietet.

Mit diesen weisen Worten verabschiede ich mich und wünsche euch ein schönes Wochenende.

I wanna fly, just fly.

Eure Babette Trbile

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